Energiesparen und der Umwelt etwas Gutes tun.

Hier findest du Energiespar- und Sanierungs-Tipps rund um dein Zuhause. 

Energiespartipps im Alltag.

Energiesparen beim Heizen?

Den Verbrauch senken ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten?

Strom sparen im Alltag.

Viele Tipps und Tricks um im Haushalt Strom zu sparen und Energie effektiv zu nutzen.

Sanieren im Eigenheim.

Informationen rund um Sanierungsmaßnahmen für dein Zuhause.

Richtig Heizen.

Energie sparen beim Heizen ohne kalte Füße!

Eines der größten Energiesparpotenziale im Haushalt bietet das Heizen. Wir geben dir Tipps, wie du richtig sparen kannst, ohne kalte Füße zu bekommen.

Prüfe deine Heizanlage regelmäßig.

Ein wichtiger Faktor im Betrieb der Heizanlage ist das regelmäßige Service. Wichtig dabei ist, dass du das Service immer zum Beginn der Heizperiode machst. Vor allem, wenn du im Sommer das Warmwasser mit dem Heizsystem aufbereiten. Dadurch erhöht sich die Möglichkeit der Verunreinigung, sodass der Wirkungsgrad sinkt.

Mach es richtig dicht!

Schlecht abgedichtete Fenster und Türen kosten Energie. Nimm dir daher deine Fenster regelmäßig unter die Lupe. Zur Behebung undichter Stellen klebe entweder ein Dichtungsband auf oder bringe ein Dichtungsprofil am Fensterrahmen an. Somit erzielst du mit geringem Aufwand eine große Wirkung!

Luft raus aus dem Heizkörper!

Gluckert‘s im Heizkörper? Diese Geräusche enstehen, wenn Luftpolster die Zirkulation verhindern. Einfach Ventil oben am Heizkörper öffnen, ein Gefäß darunter halten und warten, bis die Luft entwichen ist und Wasser austritt. Danach Ventil wieder schließen. Luft in der Leitung kann bis zu 15% mehr Energie kosten!

Sind deine Heizungsrohre gedämmt?

Nicht nur die Zuleitungen zu den Räumen, sondern auch Heizungsrohre in den beheizten Räumen sollten gedämmt sein. Sie helfen zwar mit, den Raum zu heizen, können aber nicht geregelt werden. So sparst du vor allem in der Übergangszeit Energie und beugst einer Überhitzung der Räume vor.

Kontrolliere die Vorlauftemperatur.

Gerade bei alten Gasheizungen ist die Vorlauftemperatur meistens zu hoch eingestellt. Dies führt zu kurzen Brennerlaufzeiten und damit zu hohem Energieverbrauch. Vor allem in der Übergangszeit reichen auch geringere Vorlauftemperaturen.

Achte auf den Vorhang!

Geht der Vorhang vor dem Heizkörper bis zum Boden, kann der Energieaufwand um bis zu 40% steigen. Reicht der Vorhang hingegen nur bis knapp über den Heizkörper, so sind bis zu 25% Energieersparnis erzielbar! Vor allem, wenn deine Vorhänge aus etwas stärkerem Material sind, können sie zum Energiesparen beitragen.

Temperatur zum Wohlfühlen!

Zum Schlafen benötigen wir weniger Wärme als im Wohnzimmer oder im Bad. Empfohlene Temperaturen sind: Wohnzimmer: 20 bis 21 Grad, Schlafzimmer: 16 bis 18 Grad, Kinderzimmer: 20 Grad, Badezimmer: 24 Grad. Diese zimmerweise Regelung wird durch Thermostatventile an den Heizungsradiatoren möglich.

Hohe Luftfeuchtigkeit bei tiefen Temperaturen

Die Wohlfühltemperatur während der Heizperiode hängt von der Luftfeuchtigkeit ab. Für ein angenehmes Raumklima soll die Luftfeuchtigkeit zwischen 30-60% liegen. Braucht man bei 30% Luftfeuchtigkeit 23 Grad zum Wohlfühlen, so sind bei 60% nur 21 Grad nötig. Mit höherer Luftfeuchtigkeit kann man rund 10% Energie sparen. Tipp: Einfach eine flache Schale Wasser auf dem Heizkörper stellen.

Nicht falsch sparen!

Kurzfristig unbenutzte Räume überhaupt nicht zu heizen, liegt zwar nahe, aber der Glaube, damit Energie zu sparen, entpuppt sich als Aberglaube. Es kostet mehr Energie, kalte und feuchte Räume wieder aufzuheizen, als diese permanent niedrig temperiert zu halten. Daher: Mit Thermostatventilen niedere Temperaturen einstellen.

Urlaub für die Heizung.

Warm ums Herz wird dem, der im Winter auf Urlaub fährt und daran denkt, die Heizung zurückzudrehen. Ein Grad Raumtemperatur weniger senkt den Energieverbrauch um bis zu 6%. In Abwesenheit genügen 15 Grad Raumtemperatur oder weniger.

Richtiges Lüften.

Frische Luft muss sein, Dauerlüften nicht! Wer die Fenster permanent einen Spalt breit geöffnet hat, der wirft sein Geld buchstäblich beim Fenster raus.

So geht's!

Die Räume kurz und gründlich lüften. Durch Dauerlüften können die Wände auskühlen und es bilden sich in Folge Schimmel und schwarze Flecken. Je kälter es draußen ist, umso kürzer lüften, da der Luftaustausch rascher vor sich geht.

Wichtig!

Die Heizung während des Lüftens abschalten. Tipp: Das Schlafzimmer immer morgens gut durchlüften!

Lüftungsarten

Beim Stoßlüften, mehrmals täglich das Fenster 4 bis 10 Minuten ganz öffnen. Beim Querlüften, mehrmals täglich 2 bis 4 Minunten alle Fenster gleichzeitig öffnen um den Durchzug zu ermöglichen. Die Spaltlüftung ist generell weniger zu empfehlen, die gekippten Fenster sind oft zu lange geöffnet, der Raum kühlt aus.

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Strom sparen.

Du hast es in der Hand.

Wie du im Haushalt deinen Stromverbrauch reduzieren, ohne an deiner Lebensqualität einzusparen.

Beleuchtung

Wähle nur eine geringe Stärke für die Allgemeinbeleuchtung und nutze direkte, kräftige Arbeitsplatzbeleuchtung. Schalte alle nicht benötigten Lichtquellen aus. Verwende LED-Lampen und spare so bis zu 90% Energie.

Elektrogeräte

Vermeide den Standby Betrieb von Elektrogeräten durch komplettes Ausschalten, z.B. über eine Steckerleiste mit Stromschalter. EIn durchschnittlicher österreichische Haushalt verbraucht pro Jahr ca. 500 Kilowattstunden Strom durch den Standby-Modus.

Elektroherd

Pfannen und Töpfe sollen einen ebenen, sauberen Boden haben, um energiesparend zu sein. Für Gerichte mit langen Garzeiten nütze am besten einen Schnellkochtopf. Verkürzt die Garzeit um bis zu 70% und spart bis zu 50% Energie.

Backofen

Ein Vorheizen des Backofens ist selten nötig. Benutze bei Heißluftbetrieb möglichst mehrere Bleche gleichzeitig und öffne die Backofentür nicht öfter als notwendig. Schalte den Backofen 10 Minuten vor Ende der Garzeit aus und nütze die Nachwärme. So sparst du bis zu 20% Strom.

Geschirrspüler

Entferne grobe Essensreste sofort. Schalte den Geschirrspüler erst ein, wenn er vollständig befüllt ist. Wähle das Spülprogramm nach Geschirrart bzw. Verschmutzung und bei nur leicht verschmutztem Geschirr das Sparprogramm. Das händischen Abwaschen verbraucht 3x mehr Wasser, also Energie- als der volle Geschirrspüler.

Gefriergeräte

Vermeide es, den Tiefkühler neben ein wärmeabstrahlendes Gerät zu stellen. Halte die Temperatur des Gefriergerätes nicht tiefer als notwendig. Zur Lagerung gefrorener Lebensmittel genügen – 18°C. Taue deine Kühl- und Gefriergeräte regelmäßig ab. Mit jedem Millimeter Eisschicht steigt der Stromverbrauch um 6%.

Kühlschrank

Eine Kühltemperatur von 5 bis 7°C ist ausreichend. Achte darauf, dass die Gerätetüren gut schließen und die Gummidichtungen nicht beschädigt sind. Ein Kühlschrank sollte nicht neben Herd, Heizung oder Geschirrspülmaschine stehen. Mit einem energieeffizienten Gerät- der Klasse A, kann man jährlich bis zu 300 kWh einsparen.

Achte immer auf das Energielabel.

Denn damit kannst du so richtig sparen. Das Energielabel informiert über den Energieverbrauch und andere Eigenschaften wie den Wasserverbrauch oder Geräuschemission. Mit diesem Werkzeug kannst du die Energieeffizienz von Elektrogeräten besser einschätzen, vergleichen und bei der Kaufentscheidung berücksichtigen.

Auch gut für deine Textilien!

Wie du deine Wäsche jetzt noch schonender Waschen kannst.

Waschmaschine

Nütze beim Wäschewaschen das gesamte Fassungsvermögen deiner Maschine. Wasche deine Wäsche mit möglichst niedrigen Temperaturen.

Wäschetrockner

Wäsche trocknest du am sparsamsten auf der Leine. Gib nur gut geschleuderte Wäsche in den Trockner. Befülle deinen Trockner stets ganz. Den Trockner zweimal nur halb befüllt laufen zu lassen kostet 30% mehr Strom.

Bügeln

Bügele möglichst große Wäschemengen auf einmal und feuchte die Wäsche nicht unnötig stark an. Bügele möglichst ohne Unterbrechung und sortiere die Wäsche nach den verschiedenen Bügeltemperaturen. Schalte den Temperaturwähler rechtzeitig aus und nütze die Nachwärme.

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In der Küche sparen.

Backrohr vorheizen.

Heize dein Backrohr nur dann vor, wenn das Kochrezept dies verlangt. Nutze die Nachwärme, indem 10 bis 15 Minuten vor Ende der Garzeit abgeschaltet wird.

Deckel drauf.

Wer ohne Deckel kocht, vergeudet unglaubliche 300% Energie. Auch Häferlgucker leben teurer, denn das ständige Abnehmen des Deckels vom Kochtopf kostet viel Energie.

Der richtige Kochtopf.

Beim Wärmen von Wasser sind dünnwandige Böden (speziell bei Gasöfen) effizienter, da sie die Hitze schneller weiterleiten. Dicke Böden speichern Hitze länger und sind beim Garen von Vorteil.

Mit Druck.

Bis zu 50% Energie mit einem Druck-Kochtopf sparen. Das Geheimnis liegt in der Zeitersparnis und, dass nach Erreichen des entsprechenden Druckes auf ganz kleine Hitze zurückgeschaltet werden kann.

Sanieren.

Zuerst kommt das Dämmen!

Eines der größten Energiesparpotenziale im Sanierungprozess bietet neben dem Heizen, die Verhinderung des Wärmeverlust durch die Dämmung.

Wärmeverluste reduzieren

Neben dem standortbedingten Eigenschaften wie Klima, der Lage und Kompaktheit des Gebäudes hängt der Heizwärmebedarf vom U-Wert (Wärmedämm-Eigenschaft) der Bauteile ab. Dämmungsmaßnahmen an der Gebäudehülle und hochwertige Fenster wie Außentüren sind der Schlüssel zu einem geringeren Heizenergiebedarf.

Die Modernisierung deines Heizsystems.

Durch die Wärmedämmmaßnahmen wird im Optimalfall der Heizwärmebedarf reduziert. Daher macht eine Modernisierung des Heizungssystems erst dannach wirklich Sinn. So lässt sich die Heizung an den tatsächlichen Wärmebedarf anpassen, denn Überdimensionierung kostet Geld.

Energieträger für Einfamilienhäuser

Ein kurzer Überblick der 3 beliebtesten Heizsysteme in Österreich.

Wärmepumpe

Die Wärmepumpe nutzt die in der Umwelt gespeicherte Sonnenenergie. Je nachdem, aus welcher Umgebung die Energie bezogen wird, spricht man von Luft/Wasser-, Wasser/Wasser-, oder Erde/Wasser-Wärmepumpe. Die Wärmepumpe kommt vor allem in Niedrigenergiehäusern zum Einsatz. Am Anfang fallen relativ hohe Investitionskosten an, dafür sind die Betriebskosten verhältnismäßig gering. Gute Anlagen erreichen eine Arbeitszahl von 4, d.h. sie benötigen 1 kWh Strom, um daraus 4 kWh Wärmeenergie zu erzeugen.

Photovoltaik

Wenn du die Solarenergie neben der Wassererwärmung zur Raumheizung verwendest, musst du einiges berücksichtigen. Das Objekt muss gut wärmegedämmt sein, die Solaranlage muss größer dimensioniert sein und der Neigungswinkel des Daches zwischen 50 und 90 Grad liegen. Außerdem muss es über ein Niedertemperaturheizsystem verfügen.

Pelletsheizung

Pellets sind unter hohem Druck verdichtete Holzabfälle. Diese Stäbchen sind homogen und ca. 0,5 bis 3 cm lang. Über ein Fördersystem werden genau so viele Pellets zum Kessel geliefert, wie gerade benötigt werden. Die vollautomatisch arbeitenden Kessel garantieren höchsten Bedienkomfort. Bei innovativen Kesseln funktioniert die Reinigung automatisch.

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